Was erwartet ein potentieller Auftraggeber bei der Auswahl geeigneter Dienstleister? Er möchte sich vor einem Auftrag von dessen fachlicher Qualifikation und der gelieferten Qualität überzeugen können. Beim Bäcker kann man den Kuchen und beim Fleischer die Wurst verkosten, doch bei der Programmierung lassen sich potentielle Kunden nur durch geeignete Webdesign Referenzen überzeugen. Wo bekommt man diese als Einsteiger her, wenn man selbst kein Hobby hat, das sich für eine Präsentation im Internet eignet?
Dann könnte ein Griff zum regionalen Telefonbuch helfen. In vielen gemeinnützigen Vereinigungen sind die Finanzen so knapp bemessen, dass man aus Kostengründen auf das Etablieren einer richtig guten Homepage verzichtet. Das ist die Chance, die der Programmierer für seine persönlichen Webdesign Referenzen nutzen kann. Sicher darf man hier nicht auf ein hohes Honorar hoffen, sondern der Preis müsste eher symbolisch ausfallen. Also sollte man diese Arbeit als Investition in die eigene Werbung ansehen und wenn es sich um einen eingetragenen Verein handelt, kann man sich die Arbeit als Spende bescheinigen lassen und sie so von der Steuer absetzen.
Auf diese Weise kann man sich drei oder vier verschiedene Musterprojekte verschaffen, die für den Anfang erst einmal ausreichen, um den Kunden zu präsentieren, welche Arbeit sie von einem erwarten können. Seine ersten echten Kunden sollte man ebenfalls fragen, ob man sie in die Webdesign Referenzen aufnehmen darf. Das wird wohl kaum jemand ablehnen, der mit der Arbeit zufrieden war und den man von den damit verbundenen Vorteilen überzeugen kann. Eine Qualitätsprüfung der Webdesign Referenzen ist nur dann möglich, wenn man sich die offerierten Seiten ganz genau anschaut, was zu höheren Besucherzahlen auf den Zielseiten führt.