Teure und preiswerte Trends



Handtaschen existieren in den unterschiedlichsten Materialien. Waren früher vor allem Leder- oder Stoffhandtaschen verbreitet, sind der Fantasie heute kaum noch Grenzen gesetzt. Teilweise wirkt es schon fast skurril, was alles zur Tasche verarbeitet wird. Denn mittlerweile werden auch Materialien wie Krokodilhaut, Latex, Aluminium oder alte Kleidung verwendet. Außergewöhnlich ist auch die Segeltuchtasche. Wie es der Name sagt, besteht sie aus Segeln und ist wahrscheinlich gerade wegen dieser Originalität der letzte Schrei.
Dass man mit Handtaschen Geld verdienen kann, haben nun auch die Nachzügler begriffen. Kaum eine Modemarke verzichtet auf diese Einnahmequelle. Einige Hersteller wie Gucci oder Prada liegen in der Gunst der Kunden traditionell im Trend. Doch beliebt sind nicht nur extrem teure Designer, auch verhältnismäßig günstige Anbieter erfreuen sich großer Beliebtheit. So ist zum Beispiel die Kipling Tasche zu einem Must-Have für viele modebewusste Frauen geworden. Kipling Handtaschen sind dabei auch für Menschen mit einem durchschnittlichen Einkommen finanzierbar, je nach Variante sind sie schon ab 30 Euro zu haben.
Im Trend sind zudem Duplikate. Viele Billiganbieter kopieren Form, Material und Muster der angesagten Firmen. Freilich bleiben Unterschiede bestehen und das Material ist nicht so hochwertig wie bei den Originalen, dennoch sind diese Kopien von weitem kaum von ihren Vorbildern zu unterscheiden. Eine moderne Handtasche ist dadurch nicht mehr das Privileg von Wohlhabenden, sondern sie ist für jedermann erhältlich. Zumindest auf den ersten Blick kann sich so jede Frau in eine Society-Lady verwandeln. Und wenn sie sich beim Kauf etwas geschickt anstellt, wird das ungeschulte Auge den Schwindel vielleicht nicht einmal beim zweiten Blick erkennen.


18.11.09 Verschiedenes Kommentieren Trackback

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