Öko-Kopierpapier



Um dem aktuellen Ökotrend zu folgen, steigen auch immer mehr Firmen beim Kopierpapier auf Ökopapier um. Der Unterschied zwischen den beiden ist nicht mehr erkennbar, aber meist sogar preiswerter als Premiumpapier.
Ein weiterer positiver Aspekt ist das dafür kein Holz gerodet werden musste und da bereits benutztes Papier als Ausgangslage genutzt wird, sinken auch die Herstellungskosten eines Blattes Papier. So wird bei der Produktion eines Blattes Ökopapier im Gegensatz zum normalen Papier aus Holz zwei Drittel weniger Wasser, die Hälfte bis zwei Drittel weniger Energie und nur noch ein Bruchteil der Chemikalien benötigt.
Das Erkennungszeichen für Ökopapier ist unter anderem der blaue Engel, dieses Symbol bekommt nur Kopierpapier aus 100% recyceltem Altpapier hergestellt wurde und wenn bei der Herstellung die strengen Grenzwerte für Chemikalien eingehalten wurden, zum Beispiel weniger als 0,15 Milligramm Pentachlorphenol je Kilogramm Papier und der Verzicht auf Chlor, chemischen Aufhellern und halogenierten Bleichmitteln. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sich dabei um das bräunliche Ökopapier von vor 20 Jahren handelt. Durch heutiges Bleichen mit Sauerstoff wird das Papier hell bis weiß, je nach dem welchen Farbton man lieber hat – auch das ungebleichte grau ist verfügbar, welches sich aber in Firmen sicherlich nicht durchsetzen wird.
Durch das Ökopapier kommt es auch nicht zu vermehrtem Papierstau oder einer zusätzlichen Verschmutzung der Geräte, sie sind dem normalen Kopierpapier absolut ebenbürtig. Bei der nächsten Bestellung vielleicht einfach mal dem Ökopapier Ausschau halten – Naturschutz geht halt nicht erst bei den Sparlampen und stromsparender Computern und anderen Geräten los, sondern bereits beim kleinsten Cent-Artikel.


02.09.10 Verschiedenes Kommentieren Trackback

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