Zur Vorsorge eine Magenspiegelung / Endoskopie?



Bei der Magenspiegelung ist es möglich, sich das Innere des Magens, des Zwölffingerdarms und der Speiseröhre anzusehen. Es ist auch möglich, auf diesem Weg Gewebeproben zu entnehmen oder gar blutende Magengeschwüre zu entfernen oder die Blutung durch kleine Eingriffe zu stoppen.

Auch Fremdkörper können auf diese Art und Weise entfernt werden. Für diese Untersuchung benötigt man ein spezielles Endoskop, weshalb man hier von einer Endoskopie sprechen kann. Es handelt sich hierbei um den Schlauch, durch den der Arzt mit Hilfe einer Glasfaseroptik hindurch sehen kann. Früher schaute der Arzt direkt hier durch, heute arbeitet man mit einer Videooptik, die die Bilder sofort auf einen Monitor überträgt. Die Magenspiegelung sollte in Betracht gezogen werden, wenn man unter anhaltendem Sodbrennen, Schluckbeschwerden oder Durchfällen leidet, aber auch bei dem Verdacht auf ein Magengeschwür.

Mittels der Endoskopie ist der Magen-Darm-Trakt zu untersuchen, ebenso aber auch die Lunge und die Gebärmutter. Inzwischen sind sogar die ableitenden Tränenwege endoskopisch zu untersuchen. Die ältesten Modelle bestehen aus einem starren Rohr, wodurch man das benötigte Licht hineinspiegelt und direkt durchsehen kann. Daher der Name „Spiegelung“. Heute setzt man vermehrt Endoskope ein, die mit einer Videooptik arbeiten und die Bilder direkt an einen oder mehrere Monitore leiten. Vor Beginn des Eingriffes erhält der Patient ein Medikament, welches ihn ein wenig beruhigen soll. In einigen Fällen ist auch eine Vollnarkose angezeigt. Es ist günstig für Arzt und Patient, wenn der Untersuchungsablauf so entspannt wie möglich gestaltet werden kann. Nach der Magenspiegelung / Endoskopie des Magens kann der Patient für gewöhnlich das Krankenhaus umgehend wieder verlassen.


09.03.09 Sicherheit Kommentieren Trackback

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