Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen, von denen jeder seine eigene Verfassung hat und von gewissen Bundesvorgaben mal abgesehen, ziemlich autonom agieren kann. Diese Vielfältigkeit drückt sich auch darin aus, dass es seitens des Bundes vier zugelassene Amtsprachen gibt: italienisch, französisch, rätoromanisch und deutsch. Die Kantone bestimmen dann selber, welche der vier zur Auswahl stehenden denn nun Hauptsprache sein soll. Die Wahl der offiziellen Amtssprache ist natürlich auch traditionell bedingt. In dem kleinen Alpenland kommen schließlich von jeher viele kulturelle Einflüsse zusammen. Wenn man bedenkt, dass Ende des 13. Jahrhunderts mit dem Rütli-Schwur die Schweizer Eidgenossenschaft von gerade mal drei Kantonen begründet wurde, welche als die Ur-Kantone natürlich eine extra Nennung verdient haben: Uri, Unterwalden und Schwyz. Einflüsse aus den angrenzenden Ländern Frankreich, Italien, Deutschland beeinflussten in den entsprechenden Regionen die Kultur. Auch das macht einen Schweiz Urlaub so interessant und abwechslungsreich – neben der atemberaubenden Landschaft. Natur- und Kulturerlebnisse lassen sich in der Schweiz auf engstem Raum bestens miteinander verbinden. Zürich und Genf sind die international bekanntesten Orte der Schweiz, beide an Seen gelegen, als deren Namensgeber sie auch fungierten. Hier finden international renommierte Messen statt, wie der Genfer Autosalon. Die viertgrößte Stadt der Schweiz ist Bern, ebenfalls mit einer sehr abwechslungsreichen Geschichte seit der Gründung Ende des 12. Jahrhunderts. Davos und St. Moritz haben im Laufe der Jahre von abgeschiedenen Bergdörfern zu mondänen Kurorten gemausert, die Jahr für Jahr vor allem während der Wintersaison den internationalen Jetset anziehen. Wer es beschaulicher mag, findet für seinen Schweiz Urlaub auch seinen Alpbauern, bei dem er im Gästezimmer nächtigen und ein paar entspannende Tage Natur pur erleben kann.