Lebensversicherung beleihen oder verkaufen?



Wer eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, der weiß oft auch um die miserablen Auszahlungsmodalitäten bei vorzeitiger Kündigung des Vertrages, wenn man unverhofft in Geldnot gerät. Doch es gibt mittlerweile auch andere Möglichkeiten.
So kann man seine Lebensversicherung beleihen. Dies war bis vor wenigen Jahren nur beim eigenen Versicherer möglich, der sich dies auch entsprechend vergüten ließ. Doch heute kann man bei jedem Kreditinstitut seine Lebensversicherung beleihen. Denn der Nachteil bei der Beleihung bei der eigenen Versicherungsgesellschaft liegt oft in immens hohen Zinssätzen, die diese verlangen. Die Lebensversicherung kann dabei bis zur Höhe des Rückkaufswertes beliehen werden, der bei einer Kündigung ausgezahlt würde. Die Laufzeit für die Rückzahlung kann individuell mit dem Vertragspartner vereinbart werden, wobei Laufzeiten zwischen zwei und fünf Jahren die Regel sind. Aber auch die Kündigung des Darlehens bereits nach sechs Monaten ist möglich, wobei aber auch eine Kündigungsfrist von drei Monaten eingehalten werden muss.
Die zweite Möglichkeit um an Geld zu kommen, ist seine Lebensversicherung zu verkaufen. Wer seine Lebensversicherung verkaufen möchte, der sollte sich allerdings zwischen den einzelnen Anbietern gut umschauen. Oftmals winken auch hier erhebliche Unterschiede, was den Kaufpreis anbelangt. Dabei bieten sich aber zahlreiche Vorteile, wenn man seine Lebensversicherung verkaufen will, im Gegensatz zur Kündigung. So ist der erhaltene Kaufpreis oftmals deutlich höher, als der Rückkaufswert bei einer Kündigung, der nicht selten nicht einmal die eingezahlten Beträge ergibt. Auch die Steuerfreiheit muss erwähnt werden. Denn der erzielte Preis, der beim Lebensversicherung Verkaufen entsteht, muss nicht versteuert werden, im Gegensatz zu den Einnahmen bei Kündigung. Außerdem bleibt in den meisten Fällen der Todesfallschutz bestehen, weil die versicherte Person dieselbe bleibt.


25.12.07 Versicherungen Kommentieren Trackback

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