Häufig wird in Zeiten der Inflation in Gold investiert. Gold dient jedoch nur dem Werterhalt des Vermögens. Wer sich ein Vermögen aufbauen will, ist am Rohstoffmarkt aber nicht unbedingt falsch.
Das berühmteste Beispiel ist sicherlich neben dem Gold das Silber. Insbesondere industriell genutzte Rohstoffe können stark in ihrem Preis steigen. Hier ist es wichtig aktuelle technische Entwicklungen in den Augen zu haben, wie zum Beispiel die aktuellen Forschungen bei Solaranlagen-Hersteller im Falle von Silizium.
Auch politische Entwicklungen haben einen starken Einfluss auf die Preisentwicklung so würde eine Einfuhrerlaubnis für den Zuckerersatzstoff Stevia zu einer starken Erhöhung des Rohstoffpreises führen. Ein weiteres Faktor ist der zunehmende Protektionismus einiger Staaten wie der USA und Russland.
Wenn man in einen Rohstoff investieren will sollte man sich auch über die Länder informieren in denen es abgebaut wird. Insbesondere einige afrikanische Länder sind noch nicht krisensicher und können so die Weltmarktpreise beeinflussen.
Natürlich sind auch Rohstoffe wie Öl ein schwieriger Markt. Hier ist es die Abhängigkeit vom Nahen Osten, die eine Entwicklung erschweren oder stören können.
Aber auch normale Industriemetalle wie Kupfer befinden sich durch den Aufschwung auf einem Höhenflug.
Viele Rohstoffe kann man jedoch nicht direkt zeichnen. Will man auch mit Rohstoffaktien und -zertifikaten eine gute Rendite erzielen, so muss man ebenfalls den zukünftigen Markt im Auge behalten. Zwar sind die Rohstoffpreise an den aktuellen Markt und das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage gekoppelt, aber die Aktienkurs der verarbeitenden/fördernden Betriebe richten sich eher nach zukünftigen Entwicklungen als nach der aktuellen Lage am Markt und sind somit stärkeren Schwankungen unterworfen.