Aktienclub / Investmentclub – Eine kurze Erläuterung



Die Alternative für Privatanleger und Kleinaktionäre – Die Mitgliedschaft im Aktienclub oder in einem Investmentclub

Die Mitgliedschaft in einem Aktienclub (auch Investmentclub genannt) ist insbesondere für Privatanleger und Kleinaktionäre interessant. Ein Aktienclub führt in der Regel mindestens ein Wertpapierdepot als Gemeinschaftsdepot. Jedes einzelne Mitglied des Aktienclubs ist in Höhe seiner individuellen Einlage an diesem Gemeinschaftsdepot beteiligt.

Aktienclubs und Investmentclubs lassen sich grob in zwei Arten aufteilen. Es gibt hierbei Aktien- und Investmentclubs die eher regional organisiert sind und dementsprechend eine geringe Anzahl an Mitgliedern aufweisen. Demgegenüber gibt es jedoch auch Aktienclubs, die in ihrer Struktur und ihrem Aufbau und der Organisation professionell und wirtschaftlich aufgebaut sind.

Der Aktienclub ist in aller Regel als Gesellschaft bürgerlichen Rechts konzipiert. Die Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts hat hierbei insbesondere steuerrechtliche Vorteile, die die Gründer nutzen möchten.

Die Mitgliedschaft in dem Aktienclub, bzw. dem Investmentclub wird durch den Gesellschaftsvertrag begründet. Jeder einzelne Privatanleger wird durch die Mitgliedschaft in dem Aktienclub durch die Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages zum Gesellschafter. Als Gesellschafter trägt jedes Mitglied das wirtschaftliche Risiko bis hin zu einem doch sehr unwahrscheinlichen Totalverlust.

Die Vorteile der Mitgliedschaft in einem Aktienclub, bzw. einem Investmentclub liegen auf der Hand. Bereits mit niedrigen Einzahlungen können speziell Kleinanleger an einem großen und investitionsstarken Gemeinschaftsdepot teilhaben und von den Chancen des Aktienmarktes und des Investmentfondsmarktes profitieren.

Darüber hinaus ist es in den meisten Aktienclubs möglich auch mit monatlichen Einzahlungen an dem Wertpapierdepot des Aktienclubs zu partizipieren.

Organisation, Struktur und Anlagestrategien werden in aller Regel in dem Gesellschaftsvertrag festgelegt. Speziell in größeren Aktienclubs werden separate Anlageausschüsse festgelegt, um ein einheitliches Vorgehen in den Investitionen gewährleisten zu können.

Fazit: Die Vorzüge einer Mitgliedschaft im Aktienclub

In der Zusammenfassung lassen sich die Vorzüge einer Mitgliedschaft im Aktienclub wie folgt herausarbeiten:

Mit niedrigen Einzahlungen, oder monatlichen Einzahlungen können auch Kleinanleger und Privatanleger an einem großen Aktiendepot teilhaben. In aller Regel fallen Zahlungen auf Ausgabeaufschläge und Depotgebühren bei einem Aktienclub weg. Darüber hinaus kann jedes Mitglied von weitreichenden Erfahrungen der Anlagestrategen und großen und informativen Informationsportalen profitieren.

Die Sicherheit und die Verfügbarkeit der eingezahlten Gelder sind für jedes Mitglied des Aktienclubs gesichert. Obwohl jedes Mitglied des Aktienclubs als Gesellschafter das wirtschaftliche Risiko tragen muss, ist die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes der persönlichen Einzahlungen als sehr gering einzuschätzen.
In aller Regel ist ein Aktienclub mit professioneller Ausrichtung in der Lage die Investments weitreichend zu streuen, um so gegenläufigen Entwicklungen innerhalb des Wertpapierdepots entgegen wirken zu können.

Einzahlungen der Mitglieder nehmen in aller Regel in kurzen Abständen an der Wertermittlung des Gemeinschaftsdepots teil. In den meisten Fällen ab dem nächsten 1. nach der Einzahlung.

Des weiteren ist es möglich erworbene Anteile zurück zu geben. Die Vorgehensweise in diesen Fällen variiert jedoch von Aktienclub zu Aktienclub und muss in Erfahrung gebracht werden.

Somit steht jedoch eine Tatsache fest: Die Mitgliedschaft in einem Akteinclub oder einem Investmentclub bringt allen Beteiligten Vorteile. Insbesondere Kleinanleger können über eine Mitgliedschaft an einem großen Aktiendepot teilhaben.


12.04.07 Finanzen Kommentieren Trackback

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