Neureut – der nördlichste Punkt Karlsruhes



Dort wo sich Neureut befindet, stand ursprünglich ein Wald. Der Rodung desselbigen verdankt Neureut seinen Namen, da sich Neureut aus dem Worten Neu und Reut zusammensetzt, wobei Reut Rodung bedeutet.

Der Gründungszeitraum dieser Gemeinde ist auf das Jahr 1260 zurückzuführen. Die Gründung ist vermutlich dem Markgrafen Rudolf I. zu verdanken. Recherchen zu folge war er es, der das Gebiet besiedelte und somit den Grundstein für die heutige Gemeinde legte. Weitere Besiedlungen erfolgten Ende des 17. Jahrhunderts durch den Markgrafen Friedrich Magnus. Er verhalf Flüchtlingen zu einer neuen Heimat und sie siedelten sich im Süden von Neureut an. Diese Siedlung wurde auf den Namen Teutschneureut getauft. Im Jahre 1935 wurde die Gemeinde Neureut durch Welschneureut erweitert, einem weiteren Siedlungsdorf, welches von Flüchtlingen aufgebaut wurde. Seit diesem Zeitpunkt nannte sich die Gemeinde nur noch Neureut.

Eine weitere Eingemeindung zu Karlsruhe erfolgte im Jahre 1975. Bis zum Jahr 1996 konnte sich Neureut den „Titel“ jüngste eingemeindete Gemeinde zuschreiben. Erst danach wurde noch eine weitere Gemeinde Karlsruhe zugeschrieben und Neureut rückte auf Rang 2.

Das Neureuter Wappen schillert in den Farben Rot und Gold. Es zeigt einen geteilten Schild in dessen Mitte sich ein gebogenes Eisen – auch Haspe genannt – befindet. Im Laufe der Jahre ist viel in Neureut passiert. Mehrere Schulen sind im Ort ansässig unter denen sich alle Schultypen finden. Die gut ausgebaute Infrastruktur macht es den Ortsansässigen möglich, auch in die benachbarten Gebiete oder nach Karlsruhe direkt zu kommen. Dafür stehen sowohl Bus und Bahn als auch die Stadtbahn zur Verfügung.


01.02.10 Autos Kommentieren Trackback

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