Lebendige Kultur der Ureinwohner



Wer an die dominikanische Republik denkt, der denkt an Traumstände mit Palmen und türkisblaues Wasser. Die Städte werden von den Bauten der Spanier und den afrikanischen Einflüssen der ehemaligen Sklaven der Vereinigten Staaten geprägt.
Die Geschichte der Insel reicht jedoch weit vor die Entdeckung der neuen Welt durch Christoph Kolumbus. Bereits vor ca. 8000 Jahren haben die Vorfahren der Taíno Indianer die Insel mit Leben erfüllt.
Noch heute zeugen viele Stätten auf der ganzen Insel von der langen und reichen Geschichte. Archäologische Fundstellen sind heute vor allem in den unterschiedlichen Nationalparks der Domrep zu finden. Die ältesten Kultstätten der Indianer sind im Parque Nacional Jaragua zu besichtigen. Zeichnungen und Steinfiguren lassen sich in den dortigen Höhlen bewundern. Besonders eindrucksvoll sind die Höhlenzeichnungen jedoch in der Tropfsteinhöhle Maravilla, unweit der Stadt San Pedro. Die Höhle wurde als Ort für Riten und für Begräbnisstätten der Ureinwohner der Domrep genutzt. Von den Kulten zeugen noch heute umfangreiche Höhlenzeichnungen. Die Höhle ist für Besucher sehr gut erschlossen. Selbst ältere und gehbehinderte Besucher haben durch die Errichtung eines Fahrstuhls und speziell ausgerichteter Rampen die Möglichkeit, die Tropfsteinhöhle zu besichtigen.
Weiter im Südwesten befinden sich die Höhlen von Las Caritas. Einer Sage nach soll sich in Zeiten der Kämpfe gegen die spanischen Eroberer ein Indianerhäuptling in dieser Höhle versteckt haben. Heute sind in der Höhle zahlreiche in den harten Fels gehauene Gesichter zu bestaunen.
Einige Reiseveranstalter bieten Touren in denen die Besichtigungen verschiedener Sehenswürdigkeiten integriert sind und auch ein Stop in einem der lokalen Spezialitätenrestaurants ist all inklusive. Informationen zu entsprechenden Angeboten erhalten Sie vor Ort in der Touristeninformation oder in größeren Hotels auch an der Rezeption.


15.12.09 Autos Kommentieren Trackback

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