Die Zeit nach dem Leben



An seinen eigenen Tod denkt wohl niemand gerne. Dennoch ist es wichtig, sich schon vor dem eigenen Ableben mit diesem Thema zu beschäftigen. Schließlich bedeutet der Verlust eines Angehörigen für die Hinterbliebenen nicht nur Trauer, sondern auch jede Menge Bürokratie. Umso mehr der Verstorbene während seines Lebens selbst geregelt hat, umso geringer ist die Last auf den Schultern der Kinder, des Ehepartners oder der Geschwister.
Eine oft genutzte Möglichkeit der Vorsorge ist die Sterbegeldversicherung. Dabei handelt es sich um eine Art der Lebensversicherung, die allerdings auf eine viel kleinere Versicherungssumme beschränkt ist. Es geht dabei vor allem darum, die Kosten der Beerdigung decken zu können. Die Beiträge zur Sterbegeldversicherung sind vergleichsweise niedrig und können so auch von einkommensschwächeren Personen geleistet werden. Außerdem ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, die Kosten als Sterbegeldversicherung Sonderausgaben bei der Einkommenssteuererklärung abzusetzen. Wer mehr verdient, wird wahrscheinlich eine normale Lebensversicherung nutzen, die letztendlich aber den gleichen Zweck erfüllt. Nur, dass sie beim Todesfall statt 5000 Euro mehrere Zehntausend Euro abwirft. Den Hinterbliebenen können damit nicht nur die Bestattungskosten tragen, sondern erhalten gleichzeitig ein relativ großes Erbe.
Eine weitere Möglichkeit der Vorsorge ist das Testament. Das lohnt sich vor allem für Menschen, die vergleichsweise viel besitzen. Besteht der Besitz zum größten Teil aus Geld, ist die Verteilung einfach. Geht es aber um Sachgegenstände, kann das ohne ein Testament zu großen Verteilungsproblemen führen. Nicht wenige Familien sind am Streit um die Aufteilung des Erbes auseinander gebrochen. Durch ein Testament kann diese Situation von Anfang an vermieden werden.


14.01.10 Autos Kommentieren Trackback

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